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Freitag, 12 April 2013 00:00

Autofahren in Europa – der „Ampelvergleich“

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Endlich soll es wärmer werden – der Sommer 2013 naht. Desto näher das Datum rückt, umso mehr steigt die Vorfreude auf den lang ersehnten Sommerurlaub. Doch wer plant mit dem Auto in den Urlaub zu fahren, sollte sich auf teils härtere Reglements im Autoverkehr in den europäischen Nachbarländern gefasst machen; insbesondere was Geschwindigkeit, Alkoholkonsum und Maut-Gebühren angeht.

 
Geschwindigkeit
In Deutschland gibt es lediglich eine Richtgeschwindigkeit auf Autobahnen und obwohl bei uns auf Landstraßen und in Ortschaften ein striktes Tempolimit gilt, können 20 bis 30 km/h über der Geschwindigkeitsbegrenzung schon mal vorkommen. Solche Vergehen sind mit vergleichsweise geringen Kosten verbunden.
 
Im europäischen Ausland gelten jedoch härtere Regeln. Ganz und gar nicht witzig wird die Sache in Skandinavien – hier können Sie schnell mit 270€ (Schweden) und 465€ (Norwegen) zur Kasse gebeten werden. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 1 km/h auf Schweizer Autobahnen werden bereits 20 € fällig. Halten Sie sich in diesen Ländern unbedingt konsequent ans Limit, auch wenn die Strecke noch so eintönig und langweilig ist.
 
Sollten Sie nicht gleich an Ort und Stelle angehalten werden, bedeutet das jedoch keine Entwarnung. Deutschland hat in den vergangenen Jahren mit vielen Ländern ein Strafverfolgungs-Abkommen abgeschlossen, so machen seit 2012 auch die vier bisweilen noch fehlenden EU-Länder Italien, Belgien, Irland und Griechenland mit. Gleichzeitig wurde 2012 auch der EU-weite Austausch von Halterdaten umgesetzt.
 
Eine kleine Entwarnung gibt es dennoch: Die EU weite Vollstreckung der Strafen beschränkt sich auf Bußgelder und gilt bislang noch nicht für Führerscheinentzug oder andere Sanktionen. 
 
Alkoholkonsum
Mit Alkoholsündern handelt die Polizei in so manchen Nachbarländern strikt. Umso wichtiger, dass Sie sich mit den jeweiligen Promillegrenzen auskennen: Wie in Deutschland gelten für Fahranfänger in anderen europäischen Ländern 0,0 Promille. Wussten Sie, dass die Promillegrenze in Tschechien und in der Slowakei für alle PKW Fahrer 0,0 beträgt? 
 
Bei groben Verstößen drohen in einigen Ländern harte Strafen. In Schweden und in Spanien kann es bei 1,2 Promille schon ins Gefängnis gehen. Auf keinen Fall sollten Sie einen Alkoholtest der Polizei verweigern, denn sonst können auch noch an Ort und Stelle die Handschellen klicken. 
 
Wer in Italien mit mehr als 1,5 Promille am Steuer erwischt wird, kann sich gleich ganz von seinem Fahrzeug verabschieden: Es wird von der Polizei eingezogen und dem Fahrer enteignet (sofern es dem Fahrer selbst gehört). Anschließend wird es zwangsversteigert. Seit dem 01.03.2013 ist das Mitführen von einem Alkoholtest in Frankreich Pflicht. Die Autofahrer sollen so dazu gebracht werden, sich nach Alkoholgenuss selbst zu testen, bevor sie sich ans Steuer setzen.
 
Maut Gebühren
Autofahrer sind in Deutschland verwöhnt: Weder für die Benutzung von Autobahnen noch für Brücken oder Tunnel bezahlen wir (und Urlauber aus dem Ausland) eine Gebühr. In unseren europäischen Nachbarländern sieht das jedoch ganz anders aus: Es gibt viele Länder, wo eine Mautgebühr fällig wird, ein Großteil dieser hat zusätzlich Sondermauten für Tunnel, Brücken oder den Stadtverkehr. Hierzu zählen – nur um einige zu nennen – die Schweiz, Österreich, Frankreich, Spanien und Italien. Länder die ohnehin schon hohe Gebühren für die Benutzung von Autobahnen verlangen. Die zusätzlichen Kosten können die Verbrauchskosten pro 100 Kilometer schnell verdoppeln.
 
In einigen Ländern (z.B. Schweiz, Österreich, Tschechien, Slowakei und Slowenien) müssen Sie an der Grenze unbedingt Vignetten kaufen. Tschechien verkauft Tagestickets, die Schweiz jedoch lediglich Jahres-Vignetten. Letzteres ist natürlich ärgerlich, wenn man nur einmal jährlich in der Schweiz Urlaub macht oder durch das Land fahren möchte. Das Risiko einzugehen und „Schwarz“ zu fahren, lohnt sich nicht: Wer erwischt wird, zahlt eine ordentliche Strafe.
 
„Der Ampelvergleich“
Unsere Infografik hat die genannten Themenbereiche für Deutschlands populärste Urlaubsländer in Europa einmal näher unter die Lupe genommen. Die Länder wurden nach dem Ampel-Farbschema in den verschiedenen Kategorien (mit Blick auf Vorschriften sowie Bußgelder bei Überschreitung der Limits) je nach Härte klassifiziert. 
Alle Angaben sind ohne Gewähr.
 

Der_Ampelvergleich

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