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Freitag, 15 Februar 2019 12:54

Reisen nach dem Brexit

geschrieben von  Andreas Weber
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Koffer am Flughafen

Obwohl der Brexit kurz bevorsteht, ist immer noch nicht klar, wie der Ausstieg des Vereinigten Königreichs aus der EU auch zukünftige Reisepläne beeinflussen wird. Laut unserer Umfrage hat jeder Fünfte das Gefühl, nicht ausreichend über die Auswirkungen des Brexits auf das Reisen informiert worden zu sein. Der Brexit verändert zwar in erster Linie das Leben der Briten, doch das Reiseverhalten der Briten nach dem Brexit wird auch auf die Menschen in der EU einen Einfluss haben. Wir haben eine Umfrage unter 1.000 Briten durchgeführt, um herauszufinden, wie sich ihr Reiseverhalten in die EU-Staaten ändern wird.

In unserer Umfrage geben fast ein Drittel (29%) der Teilnehmer an, dass sie nach dem Brexit seltener in EU-Länder reisen werden. Nur 15% denken, dass sie trotz möglicherweise erschwerter Bedingungen die EU häufiger besuchen werden. Die Alternative scheint naheliegend zu sein: fast ein Viertel (23%) der Befragten hat vor, statt im Ausland öfter zuhause Urlaub zu machen. So könnte der Brexit auch positive Auswirkungen auf die britische Wirtschaft haben.

Natürlich planen trotzdem immer noch zahlreiche Briten, genauso regelmäßig wie auch vor dem Brexit das europäische Festland zu bereisen. Immerhin 42% denken, dass der Ausstieg keinen Einfluss auf zukünftige Reisepläne haben wird.

Von unseren Befragten denken auch 35% an Besucher aus der EU und meinen, dass sich diese in Großbritannien weniger willkommen fühlen werden. 28% der Briten vermuten außerdem, dass sie selbst sich in der EU weniger willkommen fühlen werden.

Allerdings gibt es ein paar Aspekte des Reisens, die den Briten Sorgen bereiten.

Teurere Flüge

Mehr als ein Drittel der Umfragen-Teilnehmer geben an, dass teurere Flüge ein Grund wären, nicht in die EU zu reisen.

Ob Flüge wirklich erheblich teurer werden, hängt von den Vereinbarungen im finalen Brexit-Abkommen ab. Flugpreise wurden auf ihr momentanes Level herabgesenkt, weil die EU die bilateralen Luftverkehrsabkommen zwischen den Mitgliedsländern beseitigt hatte.

Mit dem Ausstieg des Vereinigten Königreichs aus der EU müssen neue Luftverkehrsabkommen geschlossen werden, damit auch britische Airlines frei in die EU fliegen dürfen. Allerdings ist ein solches Abkommen auch im Interesse vieler europäischer Fluganbieter, die sonst ebenso nicht frei nach Großbritannien fliegen dürften und so erhebliche Verluste einstecken müssten.

Visumpflicht

Ein Visum oder eine Einreiseerlaubnis beantragen zu müssen kann eine Reise ins Ausland aufwendiger machen als einem lieb ist. Deswegen sagen 31% der befragten Briten, dass derartige Vorschriften sie von Reisen in die EU abschrecken.

Laut der aktuellen Vereinbarungen sollen sich Menschen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU noch bis Ende 2020 frei bewegen können. Ab 2021 brauchen Menschen mit einem britischen Pass dann ein extra Dokument, das sie zur Einreise in einen EU-Mitgliedsstaat berechtigt.

Englischer Pass mit Euro

Wechselkurse

Mehr als ein Viertel (27%) der Umfragen-Teilnehmer würden nur ungern in die EU verreisen, falls sich der Euro-Pfund-Wechselkurs nach dem Brexit zum Nachteil des Pfunds entwickelt.

Es ist möglich, dass das Pfund direkt nach dem Ausstieg abstürzen wird, es sollte sich aber mit der Zeit wieder stabilisieren. Direkt nach dem Brexit-Referendum verlor das Pfund 10% an Wert im Vergleich zum Euro, allerdings hatte das keine dramatischen Effekte auf Wirtschaft und Wechselkurse.

Wartezeiten an der Grenzkontrolle

Bei der Ein- und Ausreise stundenlang an der Grenzkontrolle warten zu müssen macht niemandem Spaß. So auch den Briten nicht: 27% würden sich deswegen nach dem Brexit eine Reise in die EU zweimal überlegen.

Obwohl Wartezeiten einen großen Grund zur Sorge in vielen britischen Medien darstellen, betrifft das weniger den Personenverkehr, sondern hauptsächlich den Güterverkehr, der 67% der Flüge in die EU ausmacht.

Vermutlich wird es für die Briten aber trotzdem längere Wartezeiten geben, da britische Pässe nach dem Brexit zusammen mit anderen nicht-EEA-Pässen geprüft werden müssen.

Britische Autofahrer in der EU

Abgesehen von Änderungen bezüglich der Einreise in EU-Staaten könnte der Brexit auch Auswirkungen darauf haben, welche Rechte Briten vor Ort dann haben. Ein wichtiger Bereich ist das Autofahren und damit verbunden auch die Versicherungskosten für Mietwägen.

Unsere Umfrage ergab, dass fast jeder Dritte wegen Preiserhöhungen (29%) nicht mehr in der EU Auto fahren will wie auch im Fall, dass eine zusätzliche Fahrerlaubnis benötigt wird (28%). Möglicherweise wird nach dem Brexit ein internationaler Führerschein benötigt, wenn Briten in der EU selbst am Steuer sitzen wollen.

Ein Viertel gibt außerdem an, dass erhöhte Versicherungskosten (25%) und Grenzkontrollen zwischen EU-Ländern (24%) Gründe wären, nicht selbst in der EU zu fahren.

Remain vs. Leave

Besonders interessant an unsere Umfrage waren außerdem die Einschätzungen und Sorgen derer, die für den Ausstieg gestimmt haben im Vergleich zu jenen, die in der EU bleiben wollten. Generell scheinen Brexit-Gegner ihr Reiseverhalten in die EU eher ändern und Brexit-Befürworter scheinen weniger besorgt.

So denken 38% der Remain-Wähler, dass sie weniger in die EU verreisen werden, im Vergleich zu 22% bei den Leave-Wählern. 41% der Brexit-Gegner machen sich außerdem Sorgen über Visa und Einreiseerlaubnisse, während nur 25% der Brexit-Befürworter diese Sorge teilen.

Auch in Sachen Geld sind Remain-Wähler skeptisch: 40% fürchten höhere Flugpreise und 35% sorgen sich um ungünstige Wechselkurse. Das beschäftigt aber nur 32% und 23% der Leave-Wähler.

Letzte Änderung am Freitag, 15 Februar 2019 13:50
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