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Dienstag, 28 April 2015 00:00

Die wichtigsten Tipps für das Autofahren mit Haustieren

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Dog

Rund 30 Millionen Haustiere leben in Deutschland. In 15 Millionen deutschen Familien gehören Vierbeiner zum Haushalt, wobei Katzen mit 11,5 Millionen mit Abstand das beliebteste Haustier darstellen, gefolgt von Hunden auf Platz zwei. Aber auch Kleintiere wie Meerschweinchen, Kaninchen und Hamster sind mit 6,1 Millionen beliebte Familienmitglieder. Kein Wunder, dass viele Deutsche auch auf Reisen nicht auf ihre vierbeinigen Freunde verzichten möchten. So gaben 42 Prozent der Hundebesitzer an, ihr Tier prinzipiell mit in den Urlaub zu nehmen. Aber auch Umzüge und Tierarztbesuche machen es oftmals notwendig Wuffi, Minka und Co. im Auto zu transportieren. Damit Mensch und Tier sicher ans Ziel kommen und keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährden, gilt es allerdings einige Regeln zu beachten.

Gut gesichert fährt besser

Wer einen Vierbeiner, egal ob Hund, Katze oder Meerschweinchen, als Beifahrer hat, muss darauf achten, dass dieser auch ausreichend sicher transportiert wird. Unzureichend gesicherte Haustiere können nicht nur den Fahrer ablenken und damit zu schweren Unfällen führen, sondern sich bereits bei Vollbremsungen zu Geschossen entwickeln und durch die Windschutzscheibe katapultiert werden. Schwere und sogar tödliche Verletzungen bei Mensch und Tier sind oftmals die traurige Folge. Um dies zu verhindern, verankern die Paragraphen 22 und 23 der Straßenverkehrsordnung (StVO) einschlägige Vorschriften, welche die Verantwortlichkeit des Fahrers für mitgeführte Tiere festlegen. Im Sinne der StVO gelten Haustiere dabei als Ladung, welche stets so zu verstauen ist, dass sie auch bei Vollbremsungen nicht verrutschen kann. Wer dies missachtet, muss mit einem Bußgeld von 35 € rechnen, bei einer akuten Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer oder Sachbeschädigung drohen sogar 60 € bzw. 75 € Bußgeld sowie ein Punkt in Flensburg. Was trocken und technisch klingt, ist auch zum Wohl des Tieres. Bereits bei einer Geschwindigkeit von 50km/h fliegt ein ungesicherter 6kg schwerer Hund bei einer Vollbremsung mit einer Wucht von 180kg durch das Fahrzeug und hat dabei kaum eine Überlebenschance – von Personenschäden ganz zu schweigen. Wir haben im Folgenden einige Tipps aufgelistet, die Mensch und Tier zu einer sicheren und unfallfreien Fahrt verhelfen:

  • Transportieren Sie Ihr Tier wenn möglich in einer Transportbox im Kofferraum eines Kombis. Wichtig ist hierbei, dass die Transportbox quer zur Fahrtrichtung positioniert wird, da dies bei einem Aufprall die Verletzungsgefahr des Tieres verringert. Bei größeren Hunden ist es zudem sinnvoll ein Trenngitter zwischen Kofferraum und Rückbank einzubauen.
  • Katzen und Kleintiere können in einer Transportbox im Fußraum hinter den Vordersitzen transportiert werden. Auch hier ist auf eine seitliche Positionierung der Transportbox zu achten.
  • Grundsätzlich gilt, dass der tierische Beifahrer niemals die Sicht des Fahrers beeinträchtigen darf. Es ist daher unbedingt zu vermeiden, Hund oder Katze auf dem Beifahrersitz zu transportieren.
  • Lassen Sie sich während der Fahrt nicht von Ihrem Haustier ablenken. Falls Sie damit rechnen, dass Ihr Vierbeiner während der Fahrt unruhig wird, nehmen Sie einen Beifahrer mit, der das Tier beruhigen kann. Ist dies nicht möglich, sollten Sie bei längeren Fahrten regelmäßige Pausen einlegen um nach dem Tier zu sehen.
  • Halten Sie die Autofenster während der Fahrt soweit wie möglich geschlossen. Zum einen verhindern Sie so, dass Ihr Tier durch den Zug möglicherweise eine Bindehautentzündung bekommt. Zum anderen ist es wichtig darauf zu achten, dass Ihr Tier nicht Kopf oder Pfoten aus dem Autofenster stecken kann. Dies stellt eine enorme Gefährdung sowohl für Ihr Tier wie auch für andere Verkehrsteilnehmer dar.

Vorsicht, Erstickungsgefahr!

Aber nicht nur Sicherheitsaspekte müssen beim Transport von Tieren beachtet werden. Damit sich ihr Haustier auch bei längeren Autofahrten so wohl wie möglich fühlt, sollten Sie vor und während der Reise folgende Punkte beachten:

  • Stellen Sie vor Fahrtbeginn sicher, dass Ihr Haustier gesund ist. Falls Ihr vierbeiniger Beifahrer zu Beschwerden während der Fahrt neigt, können Sie Ihm nach Rücksprache mit einem Tierarzt pflanzliche Beruhigungstabletten oder auch sogenannte Reisetabletten für Tiere verabreichen.
  • Lassen Sie Ihren Vierbeiner nicht für lange Zeit alleine im Auto zurück. Insbesondere im Sommer kann sich das Fahrzeuginnere schnell bis auf 70 Grad erhitzen. Es droht die Gefahr von Hitzschlägen sowie Erstickungsgefahr
  • Falls Ihr Tier noch nie im Auto transportiert wurde, sollten Sie vor Antritt einer längeren Fahrt zunächst auf einer kürzeren Strecke testen, wie sich Ihr Vierbeiner verhält.
  • Vermeiden Sie es Ihr Haustier direkt vor Fahrtantritt zu füttern um mögliche Beschwerden zu vermeiden. Halten sie bei längeren Fahrten alle ein bis zwei Stunden an um dem Tier Wasser zu geben. Bei Hunden ist es außerdem wichtig regelmäßige Bewegungspausen einzuplanen.

Weitere Informationen zu finden Sie in folgender Infografik:

Letzte Änderung am Dienstag, 28 April 2015 16:10
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