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Mittwoch, 21 August 2013 00:00

Mobilitätsgewohnheiten im Wandel: Wer sind die Gewinner?

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Nach verschiedenen Studien zum Thema Mobilität haben sich die Mobilitätsgewohnheiten in der westlichen Welt grundlegend verändert. Mobilität ist mittlerweile mehr Bedarfs als Besitz orientiert. Bei solchen drastischen Marktveränderungen kommen viele Fragen auf, insbesondere: Wer passt sich am besten an den Markt an - profitiert von dem Wandel – und wie entwickelt sich der Markt in der Zukunft?

Autobesitzzahlen seit vielen Jahren rückläufig 

Pkw-Neuzulassungen sind in der Europäischen Union seit 18 Monaten in Folge rückläufig. Wie der Branchenverband ACEA kürzlich berichtete seien die Zulassungen um 7,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Insgesamt gab es in der EU zwischen 2007 und 2012 einen Einbruch von 15,6 Mio. Neuzulassungen auf 12 Mio. Neuzulassungen. Diese Entwicklung spiegelt sich auch auf dem deutschen Markt wider, im ersten Halbjahr 2013 sind die Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahr sogar um 8,1 Prozent zurückgegangen. Insbesondere geht in Deutschland die Anzahl junger Fahrzeughalter kontinuierlich zurück, wie eine Erhebung des Statistischen Bundesamts zeigt. Beispielweise in der Region Stuttgart ist die Zahl der Fahrzeughalter im Alter von 18 – 25 vom Jahr 2000 – 2011 um 63,1 Prozent zurückgegangen (von 13.000 auf 4800). 

Unterschiedliche Faktoren beeinflussen den Wandel der Mobilitätsgewohnheiten 

Ursachen für die nachlassende Bedeutung des Autobesitzes sind Urbanisierung, Digitalisierung, Car-Sharing Möglichkeiten, steigende Benzinkosten, alternde Gesellschaften und Klimabewusstsein wie eine Studie der Allianz zeigt. Diese Faktoren haben das Konsumentenverhalten geprägt und den Wandel der Mobilitätsgewohnheiten angestoßen. In der Studie der Allianz heißt es beispielweise, dass mittlerweile insbesondere junge Menschen ein differenziertes Verhältnis zum Autobesitz haben. Während 2006 noch 51 Prozent einen Wagen besaßen, waren es 2012 nur noch 40 Prozent. Der Autobesitz hat in der Gruppe der 18-30 jährigen Anziehungskraft verloren, gleichzeitig sind andere Möglichkeiten der Mobiltät populärer geworden. Dies bestätigt auch der niederländische Professor für Verkehrspolitik an der TU Delft, Bert Van Wee, im Kurz Interview mit Leihwagenversicherung.de: „Das Auto hat unter den jüngeren Menschen die Kraft des Statussymbols verloren, zugleich sind sie zunehmend sensibilisiert für Umwelt und nachhaltigkeitsrelevante Themen“. Der Professor bestätigt die Resultate der Allianz Studie und führt weiterhin aus, dass immer mehr Menschen in Städten wohnen. „Dort gibt es gute öffentliche Verkehrsanbindungen und man kommt auch gut mit dem Fahrrad oder zu Fuß von A nach B“. Dieser Trend würde sich in den kommenden Jahren fortsetzen.     

Car Sharing und Öffentlicher Personennahverkehr sind die wahren Gewinner des Wandels 

Sie prägen zunehmend das Stadtbild der Großstädte: Car Sharing Stationen. Prognosen des Markforschungsinstituts Frost & Sullivan zufolge wird die Car-Sharing Branche bis zum Ende diesen Jahres weltweit auf rund drei Millionen Mitglieder und 70 000 Fahrzeuge anwachsen. Bis 2020 rechnet der Marktforscher weltweit mit 26,2 Millionen bekennenden Car-Sharing-Freunden. Der Markt hat also enormes Wachstumspotenzial. Kein Wunder also, dass immer mehr CarSharing-Anbieter auf den Markt kommen und um die Gunst der Kunden buhlen. Dabei geht es nicht nur um günstige Preise sondern vor allem um hohe Verfügbarkeit eines Fahrzeugs, unproblematische Buchung und transparente Abrechnung. Der Vergleich von CarSharing Anbietern wird für den Nutzer also immer wichtiger, wer voll aufs Thema CarSharing setzt und die Möglichkeiten ausschöpft nutzt zum Teil auch mehrere Anbieter parallel.

Wenn Car Sharing boomt, freuen sich auch die öffentlichen Verkehrsmittel, denn Sie ergänzen das Konzept. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen berichtet nach einem Rekordhoch der Fahrgastzahlen im Jahr 2012 für das erste Halbjahr 2013 wieder über einen Anstieg in Höhe von 0.5 %, die Grenze von zehn Milliarden Fahrgästen könnte Ende 2013 erstmals überschritten werden. Der ÖPNV steht bei den Fahrgästen so hoch im Kurs wie nie zuvor. 

Im Zuge der genannten Umweltveränderungen sowie des Verbraucherverhaltens ist Car Sharing in Ergänzung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ein Trend mit großem Zukunftspotenzial. Wichtig ist für Verbraucher dabei zu wissen, dass sie beim Car Sharing gewöhnlich eine Selbstbeteiligung im Schadensfall tragen, diese variiert (kann bis zu 1500€ Kosten verursachen) und lässt sich durch entsprechende Zusatzkosten beispielsweise durch Hinterlegung einer Kaution oder Bezahlung einer monatlichen Grundgebühr verringern. Eine weitere Möglichkeit bietet eine Carshare Club Versicherung, welche bei Leihwagenversicherung.de schon ab 64.99 € Jahresschutz verfügbar ist.  

 
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