Breadcrumb

Diese Site verwendet Cookies. Wenn Sie mit der Nutzung dieser Site fortfahren, stimmen Sie der Verwendung von Cookies auf Ihrem Gerät zu.
Siehe unsere Richtlinie für weitere Informationen. Fortfahren

Halo Inusrance
Unsere Mietwagenexperten
avatar1
Name: Ernie
Zu Ihm: Mietwagenversicherungspionier
Mag: Klare und einfach zu verstehende Information
Mag nicht: Versicherungs Kauderwelsch
Name: Florian
Zu Ihm: Mietwagenexperte mit Blick auf Kundenerfahrung und Industrietrends
Mag: Zufriedene Kunden
Mag nicht: Undurchsichtige und überteuerte Versicherungsangebote
avatar2
 
Donnerstag, 11 Juni 2015 00:00

Selbstfahrende Autos – Chancen und Herausforderungen

geschrieben von 
Artikel bewerten
(1 Stimme)

Es könnte die größte Innovation seit Entwicklung des Automobils sein: Das selbstfahrende Auto. Die Idee klingt traumhaft gerade für Pendler. Ich steige in mein Auto ein und muss es nicht selbst steuern, kann dabei lesen, arbeiten, schlafen und dabei gleichzeitig die Autonomie eines eigenen PKW genießen. Gerade auch selbstfahrende Mietwagen wären sehr praktisch. Hätte man doch so einen privaten Chauffeur und könnte sich beispielsweise auf dem Weg vom Flughafen oder Bahnhof zum Meeting der Vorbereitung anstatt dem Verkehr widmen.

Selbstfahrendes Auto von Google“Google Self-Driving Car” von Smoothgroover22 via Flickr (CC BY-SA 2.0)

Dabei stehen neben den technischen Herausforderungen auch versicherungstechnische sowie juristische Fragen offen. Das größte Fragezeichen steht sicherlich hinter der Versicherung: „Wer haftet, wenn das autonome Fahrzeug einen Schaden verursacht?“ sowie „Wie sieht die Versicherung von selbstfahrenden Kraftwagen aus?“. Besonders nach derVeröffentlichung der Unfallzahlen der elf selbstfahrenden Autos von Google, die ind en USA in den letzten sechs Jahren am Straßenverkehr teilgenommen haben, wurde die Diskussion neu entfacht. Wie die Wirtschaftswoche schreibt, handelte es sich bei den Unfällen um leichte Schäden ohne Verletzte, die bei einer Fahrdistanz von 2,8 Millionen Kilometern erfolgten. Dabei wäre keiner der Unfälle auf das Fahrsystem der Fahrzeuge zurückzuführen. Diese Zahlen, die die Unfälle in einem weniger dramatischen Licht erscheinen lassen, scheinen jedoch nicht zu beruhigen. Freilich haben die Ingenieure noch viel zu tun. Aber auch in Bezug auf Rechtsprechung sowie Versicherungsfragen sind noch einige Dinge ungeklärt

Zu diesem Zweck haben wir uns mit Experten aus dem Bereich Verkehrsrecht sowie der Versicherungs- und der Leihwagenbranche zu den Möglichkeiten und Herausforderungen der technologischen Entwicklung unterhalten.

Autonome Fahrassistenten in der Mietwagenbranche

Bei der Diskussion um autonomes Fahren wird gerne unberücksichtigt gelassen, dass es derzeit schon Technologien im Auto gibt, die unabhängig vom Fahrer in das Fahrgeschehen eingreifen. Oliver Huq, Geschäftsführer des Verbandes deutscher Autovermieter e.V. (VDA), antwortet auf die Fragen welche Technologien in der Mietwagenbranche bereits verwendet werden: „Das ist unterschiedlich. Wir haben bereits jetzt Abstandshalter, Spurhalteassistenten, Head-up-Displays für Warnmeldungen und so weiter. Diese Systeme unterstützen den Fahrer bereits jetzt. Vieles kann bei Bedarf ein- oder ausgeschaltet werden. Doch ABS, ESP und andere Technologien, die das Fahren erleichtern und sicherer machen, funktionieren bereits jetzt unabhängig vom Faktor Mensch.“

Somit greift Technologie schon auf einen großen Teil der Fahrzeuge in den Mietwagenflotten auf Deutschlands Straßen unabhängig vom Fahrer in das Fahrgeschehen ein. Wie das folgende Video vom ADAC zeigt, werden solche Sicherheitshilfen größtenteils positiv aufgefasst. Gerade da Sie zur Fahrsicherheit beitragen.

Damit ist der Aspekt der Verkehrssicherheit ein starkes Argument für selbstfahrende Autos. Wie die Sueddeutsche Zeitung berichtet, gehen 90 (!) Prozent der Unfälle derzeit auf das Konto von menschlichem Versagen. Somit ließe sich mit der Einführung von autonomen Fahrsystemen diese Fehlerquelle ausklammern. Dieses Thema wird auch beim VDA wenngleich kontrovers diskutiert: „Persönlich kann ich sagen, dass ich diese im Sinne der Verkehrssicherheit begrüße. Aber ich weiß, dass es da sehr viel Skepsis bei unseren Mitgliedern und generell gibt. Die Angst, dass nicht mehr die Maschine kontrolliert wird, sondern die Maschine den Menschen kontrolliert, spielt da sicherlich eine große Rolle“, so Huq.

JURISITISCHER STAND

Natürlich stellt komplett autonomes Fahren ohne die Möglichkeit für den Fahrer einzugreifen eine größere juristische Herausforderung dar, als es die Fahrassistenzsysteme tuen. Doch wie genau sieht die rechtliche Lage derzeit aus? Dürfen selbstfahrende Fahrzeuge am Straßenverkehr teilnehmen? Jörg Elsner Rechtsanwalt und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Verkehrsrecht des DAV hat darauf eine klare Antwort: „Nach derzeitigem Stand dürfte ein selbstfahrendes Auto nicht fahren. Laut des §8 des Wiener Abkommen von 1968 (Internationales Abkommen, in denen lediglich die USA nicht vorhanden sind) muss jedes Fahrzeug einen Führer haben, der dauernd sein Fahrzeug beherrschen muss.“ Damit sind die rechtlichen Bedingungen für die Einführung noch nicht gegeben. . Es zeigt sich klar, dass der Gesetzgeber vor einer großen Aufgabe steht, da das Wiener Abkommen nicht mehr zeitgemäß ist.

Leichter AutounfallCar Accident von State Farm via Flickr (CC BY-SA 2.0)

Doch neben der Straßenzulassung gibt es weitere rechtliche Aspekte die geklärt werden müssen. Insbesondere die Frage wer bei einem Unfall haftet ist von großer Bedeutung. „Nach derzeitiger Rechtslage (§7 des Straßenverkehrsgesetzes) haftet immer der Halter, wenn Gegenstände beschädigt bzw. Menschen verletzt werden.“, erklärt Elsner. So haften im Prinzip zunächst bei einem Unfall erstmal beide Halter wie Elsner bestätigt: „Da Unfälle in den meisten Fällen auf Verschulden von einer Seite her beruhen, wird eine Quote gebildet, wonach in der Praxis meist immer nur einer haftet. Da würde zunächst geschaut werden, welches Fahrzeug gegen die STVO verstoßen hat.“

Ein Aspekt der in diesem Zusammenhang diskutiert wird ist die sogenannte Produkthaftung. Dabei handelt es sich um eine Haftung, bei der laut ADAC der Produzent für Schäden haftet, „ die aus der Benutzung eines fehlerhaften Produktes entstehen.“ Da Insassen bei selbstfahrenden Autos keinen Einfluss auf das Fahren nehmen können, würde dies bedeuten, dass die Haftung beim Hersteller liege. Die Haftung alleine auf die Autofirmen zu übertragen schätzt Jörg Elsner als wenig sinnvoll ein: „Der Gesetzesgeber muss zudem dafür sorgen, dass die Haftung nicht komplett beim Hersteller abgeladen wird, da dies wirtschaftlich nicht machbar wäre.“ Schon jetzt haftet der Halter, wenn das eigene Fahrzeug in einen Unfall verwickelt ist, bei dem keine konkrete Schuld zu zuweisen ist. „Wenn ein Fahrzeug wegen technischer Unzulänglichkeiten einen Unfall verursacht, dann fällt das unter die sogenannte Betriebsgefahr und der Halter haftet“, so Elsner.

In Bezug auf die Mietwagenbranche würde das bedeuten, dass nach wie vor zunächst die Mietwagenfirma als Halter des Fahrzeugs bzw. deren Versicherung haftet. Dies entbindet jedoch den „Fahrer“ nicht komplett von seiner Verantwortung. „Ein Beispiel wäre das Thema Unfallflucht. Schließlich muss einer dem System sagen, dass es losgeht. Das wäre der Mensch. Aus diesem Grund muss eine Restverantwortlichkeit bestehen bleiben“, wie Elsner erklärt. Aus Sicht der Mietwagenbranche ist die Sache auch noch nicht einwandfrei geklärt: „Wer haftet jetzt? Der Fahrzeughersteller, der Halter des Fahrzeugs, die Mietwagenfirmen oder derjenige, der sich gerade herum chauffieren lässt? Mit anderen Worten, die Haftungsfrage ist noch nicht geklärt.“

VERSICHERUNG

In Bezug auf die Versicherung stellt Dr. Tibor Pataki, Kfz-Versicherungsexperte beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) klar: „Die deutschen Versicherer werden auch hochautomatisierte Autos versichern.“ Dabei spiele es keine Rolle, ob der Schaden auf das Fehlverhalten eines Fahrers oder ein defektes technisches System zurückzuführen sei.

Zusätzlich macht Dr. Pataki klar, dass dies kein Freifahrschein für Hersteller sei und grundsätzlich dürfe keine Technologie akzeptiert werden, bei der die Verkehrssicherheit nicht in gleichem Maße wie bei einem menschlichen Fahrer gewährleistet sein könne: „Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft fordert daher, für alle Neuerungen bei der Fahrzeugautomatisierung allgemeinverbindliche Prüf- und Testverfahren zu schaffen. Dazu gehören unter anderem Selbsttests der eingesetzten Sensoren und andere Vorkehrungen, die sicherstellen, dass die Technik bei jeder Fahrt zuverlässig und effektiv erkennt, wenn sie fehlerhaft arbeitet.“

In Bezug auf die Haftung sieht Dr. Pataki die Haftungspflicht des Halters (gemäß $7 des Straßenverkehrsgesetzes) in Kombination mit der Kfz-Haftpflicht als besten Schutz: „Daran darf sich nichts ändern. Die Kfz-Haftpflichtversicherung bleibt deshalb auch in Zukunft erster Ansprechpartner der Geschädigten, um deren Schäden zu regulieren.“ Nichtsdestotrotz dürfe das nicht bedeuten, dass der Hersteller komplett von der Verantwortung entbunden werden dürfe, wie Dr. Pataki erklärt: „Für den Ersatz von Schäden muss das Verursachungsprinzip gelten. Konkret heißt das: Bringen Automobilhersteller unzureichend erprobte oder mangelhafte Systeme auf den Markt und verursachen dadurch Schäden, müssen Regresse der Autoversicherer gegenüber dem Automobilhersteller möglich sein“.

In Bezug auf fahrfremde Tätigkeiten zeigt sich Dr. Pataki verhalten. Er erklärt, dies hänge von der Straßenverkehrsordnung ab und sei noch offen, ob diese es zuließe: „Auf jeden Fall muss der Autofahrer in Situationen, die vom System nicht sicher beherrscht werden, eingreifen und entsprechend handeln können.“ Zusätzlich erklärt er, dass es kein alkoholisiertes „Fahren“ mit autonomen Fahrzeugen geben wird: „Alkohol ‚am Steuer‘ bleibt tabu!“

Notwendige Schritte

Nun stellt sich die Frage was noch zu tun ist, damit selbstfahrendes Autofahren möglich werden kann. Der größte Aspekt ist wie oben angesprochen die Zulassung automobiler Fahrzeuge auf deutschen Straßen. Jörg Elsner hierzu: „Meiner Ansicht nach muss der Gesetzgeber definieren unter welchen Umständen autonomes Fahren zulässig ist.“ Huq geht davon aus, dass die Versicherungen erst die notwendigen Police entwickeln können, wenn die juristischen Grundlagen gegeben sind: „Ich denke, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Verkehr dieser Fahrzeuge, werden für die Versicherungsunternehmen den entsprechenden Rahmen setzen, um die Haftung zu regeln und entsprechende Versicherungsmodelle ermöglichen.“ Laut Allianz-Manager Alexander Vollert wird die Versicherung auch den Schutz für selbstfahrende Fahrzeuge übernehmen, wie der Focus berichtet. Dabei wird die Risikobewertung nun nicht mehr anhand des Risikofaktors Mensch sondern an dem der Entwickler festgemacht.

„Weiterhin müsste geklärt werden, wie der Verschuldensbegriff ausgelegt werden soll“, ergänzt Elsner. Das Problem hierbei ist laut Elsner die Tatsache, dass dieser derzeit einen menschlichen Fahrer voraussetzt. Den Schuldbegriff an sich hält er in diesem Zusammenhang für überholt: „Da der Verschuldensbegriff nach derzeitigem Stand menschliches Verhalten voraussetzt, müsste er in der Gestalt transformiert werden, dass grob gesagt, ein selbstfahrendes Auto schuld hat, wenn es die Regelung Rechts-vor-Links verletzt. Es macht meiner Ansicht nach keinen Sinn hier von Schuld zu sprechen.“ Es ist also wichtig, dass es eine Gesetzesgrundlage geschaffen wird, die unabhängig vom Begriff der Schuld, Verantwortung bei Gesetzesübertretung eindeutig zuschreiben lässt.

Aussicht für die Mietwagenbranche

Natürlich haben diese Entwicklungen auch einen großen Einfluss auf die Mietwagenbranche selbst. Mit selbstfahrenden Fahrzeugen, die einen an einem gewünschten Ort abholen können, würden die Bereiche Mietwagen, Carsharing und Taxi verschmelzen. Dieser Entwicklung ist sich Huq selbst auch bewusst, sieht diese jedoch nicht unbedingt als Entwicklung von autonomer Mobilität: „Das ist schon jetzt so. Für den Verband sind Mietfahrzeuge alle Fahrzeuge, die man mieten kann. Und darunter fallen Leasingfahrzeuge und Langzeitmietwagen genauso wie Kurzzeitmieten – was Car Sharing ja mehr oder weniger ist. Der Unterschied liegt ja „nur“ in der Dauer der Miete an sich.“

Ohnehin attestiert er der Leihwagenbranche für die Zukunft eine stärkere Technologisierung: „Man kann sich jetzt schon vorstellen, dass ein autonomes Fahrzeug komplett mit einer IT ausgestattet wird und die Vermiet-Intelligenz integriert hat. Das heißt wir brauchen in Zukunft dann keine oder weniger Mietstationen.“ Ein Beispiel, wäre eine App, bei der die Führerschein- sowie weitere notwendige Daten hinterlegt werden und einfach das gewünschte Auto bestellt werden kann. Auf diese Weise wäre natürlich das Anmieten deutlich komfortabler, da der Mietwagen nicht erst abgeholt werden muss, sondern im Gegenteil einen dort abholt, wo man ihn benötigt. Ob ein selbstfahrendes Auto dabei gänzlich „führerlos“ auf deutschen Straßen unterwegs sein darf, ist eine weitere Facette, die der Gesetzesgeber klar vorgeben muss.

Huq ist sich bewusst, dass diese Entwicklung besondere Herausforderungen mit sich bringt: „Die Taxibranche muss sich dementsprechend größere Herausforderungen stellen, wenn Sie sich beispielsweise vorstellen, dass autonome Fahrzeuge wie Taxis funktionieren könnten. Sie bräuchten dann keinen Führerschein mehr und erst recht keinen Taxifahrer!“. Den größten Einschnitt sieht Huq für niedrig qualifizierte Arbeiter, die beispielsweise mit der Zustellung der Fahrzeuge betraut sind: „Das bedeutet, dass es eine Verschiebung der Arbeitskräfte hin zu mehr qualifizierter Arbeit und Dienstleistungen geben wird, die mit den autonomen Fahrzeugen zusammen hängen. Denn auch diese wollen gewartet, gepflegt werden.“ Er geht davon aus, dass in Zukunft auch weiterhin menschliche Arbeitskräfte benötigt werden; gerade im direkten Kontakt mit den Kunden. Gerade zu stressigen Zeiten etwa Streiks bei der Bahn könnte Technik, welche die Verteilung der Fahrzeuge automatisch verwalten kann, Mitarbeiter entlasten. Diese wiederum könnten sich dann Kundenanfragen eingehender und persönlicher widmen.

Bezüglich Führerscheinen hängt es laut Huq von der Gesetzgebung ab, inwieweit das „Fahren“ eines autonomen Fahrzeugs ohne Führerschein möglich ist. Er könnte sich vorstellen, dass ein komplett selbstständiges Auto eine Vermietung an Personen ohne Führerschein ermöglichen könnte, sofern kein menschliches Eingreifen möglich und das entsprechend geeicht bzw. geprüft ist: „Dann könnte ein entsprechend geprüftes Fahrzeug während der Laufzeit der TÜV-Plakette selbstständig am Verkehr teilnehmen und auch an Fahrer ohne Führerschein vermietet werden. Der Chauffeur wäre dann quasi das Fahrzeug.“

Trotz der noch ungeklärten Rechtslage und der damit einhergehenden Verzögerung für konkrete Versicherungsmodelle, zeigen sich die Experten äußerst positiv gegenüber der Entwicklung autonomen Fahrens. So bekundet Huq Seine Überzeugung zu selbstfahrenden Autos: „Ich persönlich glaube, dass mit autonomen Fahrzeugen die Fahrsicherheit für alle weiter verbessert und deren Einführung einfach dazu führen wird, dass es weniger Unfälle geben wird.“ Hinzukommend geht Jörg Elsner davon aus, dass es eher eine Frage des „Wie“ anstatt des „Ob“ ist: „Ich bin der Überzeugung, dass es weitgehend autonomes Fahren geben wird. Die Innovationen werden sich nicht aufhalten lassen.“

Letzte Änderung am Dienstag, 04 August 2015 17:15
Gelesen 161 mal
Social sharing

Schnellkauf

Selbstbeteiligungs-Ausschluss Versicherung EuropaExess Europe
Versicherung ohne Selbstbeteiligung
Exess Europe
Exess Europe
Selbstbeteiligungs-Ausschluss Versicherung WeltweitExess Europe
Versicherung ohne Selbstbeteiligung
Exess Europe
Exess Europe