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Montag, 10 Dezember 2018 17:00

Was tun mit dem Leihwagen nach Unfall

geschrieben von  Andreas Weber
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Unfall mit Leihwagen

Ein Unfall mit einem Mietwagen kann schneller passieren als man denkt. Meistens ist man mit dem Wagen nicht vertraut und kennt Beschleunigungs- und Bremszeiten noch nicht, oder man ist auf unbekannten Straßen unterwegs und reagiert nicht schnell genug auf Hindernisse. Deshalb besteht immer ein bestimmtes Unfallrisiko, welches natürlich vor allem mit einem Mietwagen besonders ärgerlich ist.

Was muss ich nach einem Unfall mit einem Mietwagen als erstes tun?

Die ersten Schritte sind dieselben wie bei einem Unfall mit dem eigenen Auto auch: Zuallererst muss die Unfallstelle gesichert werden. Dazu auf jeden Fall die Warnweste anziehen und das Warndreieck aufstellen. Wenn Personen zu Schaden gekommen sind, muss unbedingt Erste Hilfe geleistet werden und natürlich auch der Rettungsdienst angerufen werden. Zusätzlich ist es empfehlenswert, sich die Personendetails aller am Unfallsort anwesenden Personen zu notieren, falls man später einen Zeugen braucht.

Wen muss ich anrufen?

Während bei kleinen Unfällen mit dem eigenen Auto nicht unbedingt die Polizei gerufen werden muss, muss man sie dagegen bei einem Unfall mit einem Leihwagen unbedingt anrufen, weil der Leihwagenvermieter und die Versicherung ein Unfallprotokoll benötigen. Dieses wird zusammen mit den Polizeibeamten und dem Unfallgegner ausgefüllt und unterschrieben. Ein Vordruck für ein Unfallprotokoll ist normalerweise in jedem Mietwagen hinterlegt – sehen Sie im Handschuhfach nach.

Falls die Polizei nicht zur Unfallstelle kommt, weil der Schaden zu gering ist, fährt man am besten zur nächsten Polizeistelle und lässt den Unfall dort aufnehmen.

Sollte das geliehene Auto repariert werden müssen, stellt der Mietwagenvermieter einen Ersatzmietwagen. Wie lange man diesen Wagen bekommt, hängt von der restlichen Dauer des Mietvertrags ab.

Nachdem der Unfall aufgenommen wurde, muss auch so schnell wie möglich der Vermieter des Autos verständigt werden. Das gilt für große Unfälle genauso wie für kleine Schäden am Auto. Nur dann kann das weitere Vorgehen besprochen werden und ein eventueller Schaden auch von der Leihwagenvermietung aufgenommen werden.

Bei minimalen Schäden, die aber sofort repariert werden sollten, wie zum Beispiel bei einem kaputten Licht, sollten Sie die Vermietung anrufen und abklären, ob Sie das Auto zur Werkstatt bringen dürfen.

Lassen Sie sich in jedem Fall vom Vermieter einen Schadensbericht mit Unterschrift ausstellen und behalten Sie einen Beleg, dass die Kaution und eventuelle Selbstbeteiligungskosten bezahlt wurden. Diese brauchen Sie später um von der Versicherung eine Rückerstattung fordern können.

Wer verständigt die Versicherung?

Wenn der Schaden oder Unfall nicht von Ihnen selbst verursacht wurde, kontaktiert normalerweise der Autovermieter die gegnerische Versicherung, die für entstandene Schäden aufkommen muss.

Wenn Sie getragene Kosten rückerstattet bekommen wollen, die bei einem Unfall ohne Unfallgegner entstanden sind, kontaktieren Sie am besten selbst Ihre Versicherung. Welche Dokumente Sie dazu benötigen, finden Sie weiter unten heraus.

Wer muss Schäden bezahlen?

Wie jedes andere Fahrzeug sind auch Leihwägen haftpflichtversichert. Der CDW oder Collision Damage Waiver ist in ganz Europa gültig und bedeutet, dass ein Vermieter eines Autos vom Mieter keine Entschädigung bei Schäden verlangt. In diesem Fall muss nur der Selbstbeteiligungsbetrag bezahlt werden. Nur wenn das Auto einen Totalschaden erlitten hat und nicht mehr repariert werden kann, muss der Selbstbeteiligungsbetrag selbst bezahlt werden.

Generell müssen Schäden oft erst selbst gedeckt werden, für die man bei der Versicherung danach eine Rückzahlung beantragen kann. Hier kommt es darauf an, ob man den Unfall oder Schaden selbst verursacht hat oder nicht. Wer keine Schuld trägt, wird von der gegnerischen Versicherung entschädigt. Wenn man Schuld trägt und eine Versicherung ohne Selbstbeteiligung abgeschlossen hat, muss man den Selbstbeteiligungsbetrag erst selbst übernehmen, kann dann aber von seiner eigenen Versicherung den Selbstbeteiligungsbetrag rückfordern.

In jedem Fall müssen Sie darauf achten, Fristen einzuhalten. Bei uns können Sie bis zu 60 Tage nach der Zahlung Ihre Rückerstattung beantragen. Es empfiehlt sich besonders für Mietwägen, eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung abzuschließen, damit im Fall eines Unfalls keine unvorhersehbaren Kosten auf einen zukommen.

Allerdings können Versicherungen sich weigern zu zahlen, wenn der Schaden vorsätzlich oder fahrlässig verursacht wurde. Ebenso können in diesem Fall Vermieter einen hohen Schadensersatzanspruch geltend machen.

Welche Dokumente benötigt die Versicherung?

Damit bei der Versicherung ein Antrag auf Rückerstattung von entstandenen Kosten gestellt werden kann, braucht man folgende Dokumente:

  • Eine Kopie des Fahrzeugmietvertrags
  • Eine Kopie des Schadensberichts des Fahrzeugvermieters
  • Eine Kopie von Rechnungen und Quittungen, die die von Ihnen bezüglich Ihrer Schadensmeldung bezahlten Beträge bestätigen
  • Eine Kopie Ihrer Kreditkartenabrechnung, die die Zahlung für die gemeldeten Schäden bestätigt
  • Eine Kopie des Polizeiberichts (für gewöhnlich nur bei Beteiligung an einem schweren Unfall oder Diebstahl des Fahrzeugs vorhanden)

Es ist wichtig, dass vor allem der Schadensbericht des Fahrzeugvermieters und der Polizeibericht unterschrieben sind.

Letzte Änderung am Freitag, 25 Januar 2019 16:22
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