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Freitag, 29 Juni 2018 10:15

Urlaub auf vier Rädern: Top-Tipps für die Reise mit dem Wohnmobil

geschrieben von  Andreas Weber
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Urlaub auf vier Rädern

Camping im Wohnmobil bzw. Wohnwagen erfreut sich allezeit großer Beliebtheit in Deutschland. Schaut man sich auf den großen Campingplätzen an europäischen Urlaubszielen um, scheint es als ob jedes zweite Nummernschild aus Deutschland stammt. Auch ein Blick auf die Anzahl der Google-Suchanfragen zeigen, dass Interessierte durchschnittlich mehr als 90.000 Mal im Monat Informationen über Wohnmobile oder Wohnwagen abrufen.

Warum der Urlaub auf Rädern so reizvoll ist, liegt für Viele auf der Hand. Für Fans des Campings gibt es nichts Schöneres als frei und ungebunden neue Weg zu befahren, neue Landschaften zu erkunden und neue Leute kennen zu lernen. Mit einem Wohnmobil lässt sich der Urlaub ganz individuell gestalten, ohne auf den Komfort eines eigenen Zuhauses verzichten zu müssen. Man muss sich nicht an einen bestimmten Reiseplan halten, keine festen Essenzeiten beachten oder schon morgens in aller Herrgottsfrühe aus dem Hotel auschecken. Einfach Motor an und los geht’s.

Für alle die, die mit dem Gedanken spielen, diesen Sommer das erste Mal im einem Wohnwagen Ferien zu machen, haben wir mithilfe der Campingexperten von CamperStyle.de diesen nützlichen Guide zusammengestellt.

Fahren

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Nicht jeder, der einen Führerschein besitzt, darf gleich ein Wohnmobil mieten und fahren. Fahrer, die ihre Fahrerlaubnis vor 1999 erhalten haben, dürfen Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von bis zu 7,5 Tonnen fahren. Besitzer von Führerscheinen der Klasse B mit einem Ausstellungsdatum nach 1999, dürfen Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen fahren. Dabei ist zu beachten, dass beim Gesamtgewicht auch mögliche Anhänger einberechnet werden.

Führerscheinklasse B96
  • Gespann von bis zu 4,25 Tonnen
Führerscheinklasse BE
  • 3,5 Tonner + 3,5 Tonnen Anhänger
Führerscheinklasse C1
  • Fahrzeuge bis zu 7,5 Tonnen + Anhänger bis zu 750 kg
Führerscheinklasse C1E
  • 7,5 Tonner + 3,5 Tonnen Anhänger
Führerscheinklasse C
  • Fahrzeug über 3,5 Tonnen + Anhänger bis zu 750 kg
Führerscheinklasse CE
  • Wohnmobile über 7,5 Tonnen + Anhänger über 750 kg

Wohnmobile verfügen in der Regel nicht über Kindersitze. Deshalb müssen altersgerechte Rückhaltesystem von den Mietern selber mitgebracht und angebracht werden. Leider ist Isofix noch keine Standardausstattung bei den meisten Modellen.

Tipp: Der ADAC empfiehlt eine Durchschnittsreisegeschwindigkeit von 90 bis 110 km/h, da das die Nerven und den Geldbeutel schonen.

Übernachten

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Einfach auf den Parkplatz, Motor aus und Campingstühle raus? Nein, das ist ein Irrglaube, dem viele erstmalige Wohnmobilmieter leider unterliegen. Zwischen dem Parken, dem freien Campen und dem Übernachten gibt es nämlich große Unterschiede, über die Urlauber Bescheid wissen sollten. Parken darf man überall dort, wo es nach der Straßenverkehrsverordnung erlaubt ist und es auf Straßenschildern nicht ausdrücklich verboten ist. Eine einmalige Zwischenübernachtung zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit ist auch zulässig. Stellt man jedoch Campingausrüstung auf, schmeißt den Grill oder den Generator an, fährt die Markise aus oder bleibt länger als eine Nacht, gilt dies als Campieren - das unterliegt anderen Regeln und ist genehmigungspflichtig.

Freies oder wildes Campen ist in vielen europäischen Ländern streng verboten. Einige skandinavische Länder sehen dies aber etwas lockerer und tolerieren freies Campen, solange man sich an ländereigene Gesetze hält und sich respektvoll gegenüber Einheimischen und Umwelt verhält. Unsere Heatmap zeigt welche Länder schon mal ein Auge zudrücken und welche strengstens gegen wildes Campieren vorgehen.

Laden

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Dem Beladen des Wohnmobiles oder Wohnwagens sollte genauste Aufmerksamkeit geschenkt werden, denn Falsch- oder Überbeladung können fatale Folgen haben. Nicht nur können sich Lenkfähigkeit und Fahrverhalten verschlechtern, sondern auch Reifen überbelastet werden. Kommt es dadurch zu einem Unfall, erwarten den Fahrzeugführer Geldbußen, Probleme mit der Versicherung und sogar Punkte auf dem Flensburger Punktekonto.

Wohnwagenmieter sollten sich vorher genau beraten lassen und den Grundriss des gewählten Modells studieren. Ob ein Gefährt zulässig beladen ist, hängt nicht nur vom tatsächlichen Gesamtgewicht ab, sondern auch davon, in welchem Verhältnis zu den Achsen die Ladung verstaut wird. Hilfreich sind hierbei Beladungsrechner.

Mieten

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Wer sein Herz an ein bestimmtes Wohnmobil verloren hat oder wer nur Modelle unter einem bestimmten Gesamtgewicht fahren darf, der sollte darauf vorbereitet sein, so früh wie möglich zu buchen. Konkret heißt das bis zu sechs Monate im Voraus. Besser dran sind Urlauber, die schon ab Ende August für das kommende Jahr buchen können, denn dann sind häufig Frühbucherrabatte erhältlich. Mindestmietdauer ist üblicherweise eine Woche.

Übrigens, das Mindestalter für das Fahren eines größeren Wohnwagenmodells ist häufig auf 25 Jahre angesetzt. Manche Vermieter verlangen außerdem ein Jahr Fahrerfahrung.

Tipp: Bei der ADAC-Wohnmobilvermietung kann man die aktuelle Verfügbarkeit in Echtzeit einsehen.

Versichern

Falls doch einmal etwas im Wohnwagen zu Bruch geht, oder ein Unfall passiert, sollte man als Mieter niemals ohne mindestens eine Teilkasko- oder besser noch eine Vollkaskoversicherung in den Urlaub fahren. Beim Anmieten von Campern stößt man immer wieder auf die Abkürzungen CDW und LDW. Diese englischen Abkürzungen entsprechen einer Vollkasko mit Selbstbehalt (Collision Damage Waiver) und einer Vollkasko ohne Selbstbehalt (Loss Damage Waiver). Mit zusätzlichen Selbstbehalt-Versicherungen lässt sich der Betrag der Selbstbeteiligung in Fall eines Schadens auf wenige hundert Euro oder sogar auf null reduzieren. Experten empfehlen weiterhin, einen Auslandskrankenschutz sowie eine Reiseabbruchversicherung abzuschließen.

Letzte Änderung am Mittwoch, 04 Juli 2018 15:00
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